Was tut die IOE für die Mieter Teil 2

Nach 70 Minuten war der „Drops gelutscht“

Am 12.06.2017 war im Mehrzweckhaus in Einswarden wieder eine Versammlung der IOE.

Anwesend waren unter anderem unser Bürgermeister Herr Seyfarth, Herr Riecke und Herr Trinkgeld von der Nordwohnen. Dazu kamen ca. 35 Besucher der Versammlung. (Viele hatten ja schon im Internet abgesagt da dort nur immer die gleichen Themen behandelt werden) Bei der letzten Versammlung waren über 40 Personen und auch Vertreter der Tagespresse waren anwesend.

Versammlungsdauer : ca. 70 min.
Die gesamte Versammlung wurde nach 70 min. durch Herrn Riecke mit Bekanntgabe des neuen Termins und „abwürgen“ der Diskussion mit Herrn Trinkgeld beendet.

Zu Anfang verlaß Herr Riecker die Liste mit den Punkten die abgearbeitet werden sollten. Der Punkt 4 sorgte sofort für Erheiterung bei den anwesenden Bürgern.
Es standen 10 Punkte auf der Liste. Leider ist die Liste nicht jedem zugänglich so das man keine Change hat noch Punkte hinzufügen zu lassen.


Diese Themen waren:

1.) Der Bürgersteig/Radweg zwischen Bahnübergang und Ampelanlage (2. Anfrage)
Herr Riecke fragte nach ob schon eine Entscheidung getroffen wurde was den Fußgängerweg/Radweg zwischen Bahnübergang und Ampelanlage betrift?
Herr Seyfarth äußerte dazu wie schon bei der letzten Versammlung das sobald die Arbeiten der EWE beendet sind mit dem Bau eines Bürgersteiges mit Radweg begonnen werde und das es dazu nicht mehr zu sagen gebe.

2.) Das Abbruchhaus (Heinrich-Haus) an der „Friesenstraße“ Ecke „Am Salzendeich“ (2. Anfrage)
Herr Seyfarth führte aus das von Seiten der Stadt jetzt eine Abrissverfügung an den Eigentümer ergangen ist.

3.) Müll am Containerstellplatz „An den Wurten“ (2. Anfrage)
Auch die Vermüllung am Containerstellplatz wurde wieder erörtert. Durch Frank Wilmes war zu erfahren das die GIB evtl. plant den Containerstellplatz einzuzäunen. Was bei einigen der Anwesenden zur Erheiterung führte. Auch der Vorschlag von Herrn Seyfarth das man sich an das Ordnungsamt wenden kann, natürlich mit voller Namensnennung, wenn man einen „Schmutzfink“ erkannt hat, führte zu leichten Stirnrunzeln. Auch ein Einwurf von einem Anwesenden, das man doch eine Kamera installieren könnte, war schnell vom Tisch. Herr Seyfarth äußerte dazu das es in Niedersachsen nicht so einfach wäre eine Kamera zu installieren und somit den Platz zu überwachen.

4.) Die verschwundene Brücke aus dem Bürgerpark (2. Anfrage)
Die Brücke vom Bürgerpark wurde wieder erörtert. Herr Seyfarth wiederholte das was er bei der letzten Versammlung auch schon gesagt hatte. Der Stadtrat prüft momentan ob die 16.000 €, die schon im Haushalt eingeplant sind, freigegeben werden können. Die Brücke aus dem Bürgerpark ist vielen Lesern wahrscheinlich schon ein Begriff. Einige Bürger der letzen Versammlung sagten ab per Internet, da sich garantiert wieder an der Brücke hochgezogen werde.

5.) Die abgesackte Deichdrift am Schäfersloch (1. Anfrage)
Herr Seyfarth gab die Zusage das im laufe des Jahres die abgesackte Deichdrift von einer Firma saniert werde.

6.) Der Straßenschaden in der Friesenstraße zwischen Marktplatz und Heiligenwiehm (1. Anfrage)
In dem Bereich sind für diese Jahr noch Abfräßarbeiten der oberen Fahrbahndecke und deren Erneuerung geplant.

7.) Verunkrautung der Beete sowie das Unkraut zwischen den Fußgängerwegplatten (2. Anfrage)
Herr Riecke führte aus das die Vorgärten und Wegplatteneinfassungen doch stark von Unkraut befallen seien. Dazu müssten dann die Mieter mit herangezogen werden um dort alles wieder in Ordnung zu bringen. Ein Anwesender fragte nach ob auch die Gehwegplatten vor dem Haus Friesenstraße 14, sie sind eine Stolperfalle gerichtet werden. Weiterhin wurde vom Anwesenden die Frage gestellt warum die Mieter die Arbeiten der Stadt übernehmen sollen? Leider war die Antwort darauf eine Ausweichantwort und zu den Gehwegplatten wurde gesagt das die sich durch Wurzeln gehoben haben. Und damit es schwer werde eine Lösung zu finden.

8.) Schließung des Nordbades (1. Anfrage)
Das Thema wurde sehr erregt erörtert. Einige Anwesenden fragten nach warum seid 15 Jahren, solange sind die Mängel bekannt, nichts am richtigen Erhalt des Nordbades getan werde. Warum würde nur immer so Geld ausgegeben das das Bad nur gerade so Übersteht. Herr Seyfarth erklärte dazu das eine Stadt wie Nordenham sich keine zwei Hallenbäder leisten kann. Weiterhin will er mit der „Hängepartie“ endgültig Schluß machen. Im Frühjahr werde endgültig darüber beraten was weiter mit dem Nordbad geschenhen soll. Herr Seyfarth sagte leider nicht welches Frühjahr er meinte. Auch einige anwesende Blexer Bürger sagten das sie für den Erhalt kämpfen würden.

Mit der Aussage hat Herr Seyfarth doch schon das Bad geschlossen. Oder wie soll man die Äußerung sonst verstehen „das man sich keine 2 Bäder leisten kann“?
Hier weitere Infos zum Thema

9.) Die Erweiterung der Biogas-Anlage von 2,3 Millionen m³ auf 2,5 Millionen m³ (2. Anfrage)
Die Erweiterung der Biogas-Anlage wurde auch wieder thematisiert. Leider war Herr Seyfarth nicht so ganz Zahlenfest, das ein Bürger mit den richtigen Zahlen aushelfen musste. Die Erweiterung der Anlange auf 2,5 Millionen m³ erfordert eine Bauausschreibung. Dort könnte jeder Bürger was dazu oder dagegen sagen. Das gerade im Sommer die Geruchsbelästigung, gerade im Heiligenwiehm, bei entsprechender Windrichtung störend ist ist ja bekannt. Wer sich den Geruch nicht vorstellen kann sollte mal seine Biotonne in die Sonne stellen und nach zwei Tagen den Deckel öffnen.
Kurt Winterboer sagte zu dem Thema Schließung des Nordbades: „Wenn das Nordbad geschlossen wird, einer der Abnehmer der Energie, dann kann die Biogas-Anlage auch abgerissen werden.“ Dieser Zwischenruf erfreute doch viele Anwesenden.

10.) Die Schrottimmobilien Niedersachsenstraße 52- 64 Gesprächspartner Herr Trinkgeld von der Nordwohnen Immobiliengesellschaft (1. Anfrage)
Herr Riecker stellt dann Herrn Markus Trinkgeld der Nordwohnen Immobiliengesellschaft vor.

Herr Trinkgeld erklärte die weiteren Pläne der Nordwohnen. Die Häuser Niedersachsenstraße 52-64 müssen zwar saniert werden sind aber von der Bausubstanz gut und man kann daher nicht von Schrottimmobilien sprechen. Da nur die Häuser in der Niedersachsenstraße 52-64 der Nordwohnen gehören und auf der gegenüberliegenden Straßenseite der TAG gehören ist es schwer dazu vorab Pläne zu erstellen. Herr Trinkgeld betonte aber das die Nordwohnen sich mit den Besitzern der anderen Häusern „an den runden Tisch“ setzten wollen um zu einer Übereinkunft zu kommen. Weiterhin führte Herr Trinkgeld aus das die Nordwohnen sich im Stadtteil Einswarden einbringen wollen. Dazu sollen über die Mieter Vorschläge gemacht werden. Weiterhin stellte Herr Trinkgeld das Stufenkonzept der Nordwohnen vor. Dies schlüsselt sich wie folgt auf:

Energetisches Konzept (Fenster, Dämmung),
Dachdecker reparieren nötige Dachschäden,
Leer stehende Wohnungen werden saniert,
Fassaden und Fenster werden gestrichen,

Bisher hat die Nordwohnen ca. 1 Mio. € investiert und wahrscheinlich wird noch einer weiter Mio. € nötig. Ein großes Anliegen ist auch das die Sanierung der Häuser und Wohnungen einhergeht mit einer Verbesserung des Umfeldes, was die Stadt betrifft. Die sogenannten Engländerhäuser sollen saniert und dann an die PAG als Büros oder zur Unterbringung von Monteuren verkauft werden. Zur Zeit wohnen dort die Mitarbeiter der an der Sanierung beteiligten Firma.

Nachdem dann einige Mieter Fragen an Herrn Trinkgeld richteten wurde die Diskussion mit den Worten: „Dies ist keine Mieterversammlung“ von Herrn Riecker abgebrochen was doch zu Unruhe bei den Anwesenden führte. Herr Trinkgeld ergriff nochmals das Wort und sagte zu das es eine reine Mieterversammlung geben werde die von Frank Wilmes und Uwe Dräger und weitere Anwesende angeregt wurde. Bei der Mieterversammlung soll es dann auch um die Themen Anschubfinanzierung für StartUp´s gehen genauso wie man Einswarden wiederbeleben kann z. B. Durch ein Stadtteil-Cafe.

Mit seiner Aussage hatte Herr Riecker bzw. die IOE die „Katze aus den Sack gelassen“ das Ihn die Belange der Mieter nicht interessieren sondern Ihnen nur daran gelegen ist für die Grundstücke oder Häuser den Verkaufspreis zu festigen oder zu steigern. Mit anderen Worten :

 

Die IOE tut für die Mieter nichts!!!!!!

Uwe Dräger

Meine Meinung:

Da hat die IOE sich selbst ein Bein gestellt. Besser hätte man die Mieter nicht „vor´s Knie“ treten können. Erst so tun als wenn die Mieterbelange einen interessieren und dann bei den Versammlungen die Mieter „abwürgen“. Oder wollte man nur mit aller Macht in die Tagespresse? Leider war kein Vertreter der Tagespresse anwesend bei der Versammlung.

Weiterer Blog zum Thema von Kollege Peter

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