Stromkosten

Alles wird teurer
Alles wird teurer. Lebensmittel, Mieten und die hohen Stromlosten. In Deutschland leben aktuell 6,4 Millionen Hartz 4 Bezieher und zusätzlich 1 Millionen Sozialhilfeberechtigte.

Gerade dieser Personenkreis hat mit den Verteuerungen so seine Probleme. Im Regelsatz von € 416,00 sind gerade mal€ 35,00 für Wohnen, Wohnungsinstandhaltung und Energie berücksichtigt. Das sind € 0,58 mehr als vorher. Schon das Verbraucherportal „Verivos“ machte darauf aufmerksam das die Summe zu gering ist. „Verivos“ machte darauf aufmerksam das Singelhaushalte 26%  höhere Stromkosten haben als vom Gesetzgeber angerechnet.

 

Schufa Holding AG
Die tatsächlichen Kosten für die Grundversorgung mit Strom ist im bundesweiten Durchschnitt um € 40,50 höher und das sind 15% mehr als im Regelsatz berücksichtigt werden. Die preiswerten Stromanbieter bleiben den meisten Hartz 4lern und Sozialleistungsbezieher verschlossen. Viele von den Billiganbietern arbeiten mit der „Schufa Holding AG“ zusammen. Und sobald da nur ein Eintrag gelistet ist weigern sich die Billigstromanbieter einen Vertrag abzuschließen. Also bleibt dem Personenkreis nur die Wahl der teureren Grundversorgungsunternehmen.

 

Regelsatz und Bedarf
Die Linkspartei und die Grünen hatten schon mehrfach auf diesen Missstand hingewiesen, aber damit bei der Regierungspartei kein Gehör gefunden. Die Leistungen haben sich in den letzten 12 Jahren um 20% erhöht. Im gleichen Zeitraum sind aber die Stromkosten um 51% gestiegen. Die reine Grundversorgung ist in den letzten 12 Jahren sogar um 65% gestiegen.

 

Kosten der Energiewende
Dass das Ende der Teuerung erreicht ist, daran glaubt keiner. Die jüngsten Erhöhungen der Kosten werden von der Energieindustrie mit „Kosten für die Energiewende“ begründet. Auch die Befreiung von den Netzgebühren  holen sich die Energieunternehmen dann über den Stromkosten wieder. Eine Anfrage der Grünen bei der Regierung hatte ergeben das sich bis Ende des Jahres 4.000 Unternehmen von den Netzgebühren befreien lassen. Das Gesetzt dazu wurde 2011 von der Union und der FDP eingeführt.

 

Uwe Dräger

 

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