VDK die zweite

Schon am 02.07.2017 schrieb ich über den VDK und was Ihre Mitglieder „auszuhalten“ haben.
(siehe hier)

Jetzt haben wir Dezember 2017 und was sich bis jetzt in der gleichen Angelegenheit getan hat wollte ich kurz schreiben.

Als im September das Schreiben kam das die Angelegenheit jetzt zum Sozialgericht geht wollte Bernd freute sich Bernd das jetzt endlich eine Entscheidung gefällt wird. In dem Schreiben wurde der MDK der AOK aufgefordert bis Anfang Oktober eine Stellungsnahme abzugeben. Bernd sah den Termin freudig entgegen da sich sein Zustand noch verschlechtert hatte.

Der Termin im Oktober kam und der MDK der AOK hatte nicht geantwortet sondern mit verstreichen des letzten Termins um Aufschub gebeten. Auch dieser Termin wurde erst am letzten Tag der Frist vom MDK der AOK wahr genommen. Alles was der VDK und Bernd geschrieben hatten stimme laut MDK nicht. Also wurde wieder von Bernd wieder eine Gegedarstellunggeschrieben. Ja richtig von Bernd nicht vom VDK selber. Bernd reichte die Gegendarstellung direkt an das Sozialgericht ein. Der VDK hatte Bernd das erneute Schreiben vom MDK mit Verzögerung von 2 Wochen zugestellt, sodass die Widerspruchsfrist fast abgelaufen wäre. Bernd fragte beim VDK an warum das Schreiben vom Sozialgericht so lange bis zu Ihm gebraucht hat. Die einzigste Reaktion darauf war, das keine Antwort kam.

Also ging Bernd zum nächsten Ortstermin des VDK´s. Hier in der Gegend ist nur 1 Termin im Monat in Nordenham. Dort erfuhr er dann das die Sekretärin angeblich krank gewesen sei.

Aber Bernd hatte ja Gott sei Dank seinen Widerspruch direkt ans Sozialgericht gesendet. Wieder verging einige Zeit wo der MDK die Frist wieder bis zum letzten Tag ausnutzte. Der MDK sagte wieder das alles nicht stimmen würde. Es wurde ein Bericht gefertigt worin sämtliche Ärzte von Bernd nicht aufgeführt waren und sogar sich Behauptungen enthielt die rund weg erlogen waren.

Im November 2017 erhielt Bernd dann wieder Post vom VDK mit der Bitte den Bericht vom MDK so anzunehmen oder zu Widersprechen. Und wie könnte es anders sein kam auch dieser Brief 5 Tage vor Ablauf der Frist erst bei Bernd an.

Also setzte Bernd sich wieder hin und schrieb einen Widerspruch. Wie könnte es anders sein, ohne Hilfe des VDK´s. Diesmal enthielt die Bewertung des MDK´s sogar Behauptungen die sich wieder legen ließen. So wurde in dem Bericht behauptet das einige Ärzte nichts zu Bernd sagen könnten da er erst seid 6 Monaten dort in der Praxis sei. Angeblich könnte Bernd sein Orthopäde nichts zu dem Zustand schreiben weil Bernd nur alle zwei Monate die Praxis besucht. Angeblich bekommt Bernd seid über 12 Monaten Physiotherapie und hat sei bei einem Psychiater in Behandlung. Also Sachen die man belegen kann.

Bernd schrieb also in dem Widerspruch das dies nicht der Wahrheit entspreche und hoffte dann auf ein Urteil vom Sozialgericht. Er bat den VDK um Bestätigung des Email Einganges. Doch auch da kam vom VDK nichts. Also rief Bernd wieder beim VDK an und beschwerte sich das er keine Antwort bekommen hatte. Komisch, zwei Tage darauf bekam dann Bernd Nachricht per Email das seine Email eingegangen sei.
Es passierte wieder einige Zeit nichts. Anfang Dezember bekam Bernd einen Anruf vom MDK. Im Januar 2018 kommt es zu einer neuen Begutachtung durch den MDK, diesmal nach dem neuen Gesetz der Pflegeversicherung. Davon hat Bernd bis heute der VDK nicht unterrichtet.
Jetzt ist bald Weihnachten. Bernd wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und das man keinen Kontakt mit dem VDK bekommt. Denn wenn man auf den VDK angewiesen ist wird man im Regen stehen gelassen.

Außer der monatlich erscheinenden Monatszeitschrift des VDK hat Bernd bis jetzt für sein Geld keine Gegenleistung erhalten.

Uwe Dräger

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