Sicherheitsbericht zu Nordenham

Einswarden bekommt wieder sein Fett weg
(Quelle: Bericht der NWZ vom 09.03.2018)

Im Jahr 2017 wurden 5000 Fragebögen innerhalb von Nordenham versendet worin die zufällig ausgesuchten Einwohner von Nordenham ihre Meinung zu Nordenham kundtun konnten. 1268 Fragebögen sind wieder eingegangen. Verantwortlich für die Fragebögen war ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Vechta, das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen und der Präventionsrat Nordenham.

Aus den ausgewerteten Fragebögen geht hervor dass das die Einwohner mit Einschränkungen gerne in Nordenham leben. Aber da gibt es einige Einschränkungen.

Für die Bereiche Sicherheitsempfingen, Wohnzufriedenheit und Lebensqualität bekam Nordenham im Durchschnitt die Note „Befriedigend“.

Gelobt wurde vor allem die Ruhe, Gemeinschaftsorientierung, kurze Wege, gute Nahversorgung und vor allem das ländliche Umfeld.

 

Kritikpunkte

Die Kritikpunkte die genannt wurden sind:
Schlechte Straßen und Radwege sind Kritikpunkte die ins Gewicht fallen. Auch das Sicherheitsempfinden der Einwohner ist es nachts nur bei 65,6 %. Im Vergleich zu Nordenham ist es auf Landesebene bei 80 %.

Gerade im Bereich des Sicherheitsempfinden vielen auf:

  • Die LED-Straßenbeleuchtung die zu dunkel sein soll
  • Der Bahnhof insgesamt
  • Die Innenstadt
  • Einswarden wegen den vielen „Schrott-Immobilien“
  • Junge Leute fühlen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nachts nicht sicher, vor allem im Bereich Bahnhof und die Innenstadt

Auch die Arbeit der Polizei wurde im Fragebogen erfasst. Mehr als die Hälfte der befragten Einwohner empfand die Arbeit der Polizei als „zufrieden bis vollkommen zufrieden“. Nur ein Viertel der Einwohner sind der Meinung dass die Arbeit der Polizei  mit „teils/teils“ zu bewerten ist. Was von vielen Einwohnern gewünscht wird, ist eine Ausweitung der Verkehrskontrollen.

Was die „Schrott-Immobilien“ für eine Gefährdung nachts auslösen entzieht sich meiner Kenntnis. Ich persönlich habe keine Probleme in Einswarden Tags und nachts auf die Straße zu gehen.

 

Uwe Dräger

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