Geh- Stolperweg

Wie schon in letzten Blog „Stolperwege“ vom 03.08.2008 berichtet sind die Rad- und Fußwege hier in Nordenham in einem katastrophalen Zustand. Es sind Bürger gestürzt und haben körperlichen Schaden dabei genommen.

Nur die Stadt nimmt sich nichts davon an bzw. es wird eine Arbeitsgruppe gegründet die das Thema aussitzt. Und aussitzen ist in Nordenham ja zur Mode geworden. Es gibt ja Beispiele ohne Ende. (Rathausturm, WLAN in der Innenstadt, Nord Bad, Friedeburghalle, Ortsmitte Blexen, und vieles mehr)

Nur das die Stadt wenn Bürger sich verletzen dann immer noch nicht reagiert ist doch schon mehr als dreist. Ich bin selber bin auch gehbehindert. War lange auf einen Rollator angewiesen und laufe jetzt immer noch an Gehhilfen. Wenn ich hinfalle kann die eingesetzte Hüfte schnell wieder brechen. Was dazu wohl die Krankenkasse sagen würde?

 

Kreisbehindertenbeirat

Leider gibt es in Nordenham selber keinen Kreisbehindertenbeirat dem seine Aufgabe genau diese ist:

„Der oder die Behindertenbeauftragte oder auch Beauftragte für die Belange behinderter Menschen nimmt die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung wahr und setzt sich für deren Gleichberechtigung und gesellschaftliche Inklusion ein“ (Auszug Wikipedia)

 Da steht es doch groß und breit „Gesellschaftliche Inklusion“. Das bedeutet doch das behinderte Menschen am normalen Leben teilhaben können. Nur wie soll das in Nordenham gehen?

Als Behinderter ist man doch auf sichere Gehwege angewiesen.

Der Kreisbehindertenbeirat ist aber in Brake zu erreichen da Brake ja unsere Kreisstadt ist. (Herr Reiner Wispeler Telefon 04401 927 0)

 

Eigeninitiative (mehr dazu in Kürze)

Wie kann es angehen das in der Hansingstraße vor einer Physiotherapiepraxis der Gehweg so gestaltet ist das man da nicht vernünftig und gefahrlos sich bewegen kann?

Laut Artikel der KZW vom 04.08.2018 hatte Herr Dauelsberg, ihm gehört das Haus Hansingstraße / Ecke Schillerstraße, dort befindet sich eine Physiopraxis, schon vor 2 Jahren der Stadt angeboten zwei Bäume fällen und den Bürgersteig wieder erneuern zu lassen und das auf seine Kosten. Auch sollten zwei neue Bäume gepflanzt werden. Doch die Stadt lehnte ab.

Einerseits fordert die Stadt das die Bürger den „Hintern“ hoch bekommen und tätig werden (Grünstreifenpflege, Straßenfegen) andererseits ist die Stadt aber nicht gewillt einem Angebot eines Bürgers nachzukommen. Verstehe dass wer will.

Die Bürger in Einswarden rufen jedes Jahr mit dem Ortsverein zusammen auf zu „Einswarden räumt auf“. Sowas wird von der Stadt gerne gesehen. Aber die Grundsubstanz muss erstmal erhalten bleiben und bei Defekten saniert werden bevor die Stadt an die Bürger Ansprüche stellt.

 

Tagespresse

Das die Stadt sich nicht um Ihre Sorgfaltspflicht kümmert ist ja auch schon der NWZ und KZW aufgefallen. Die Berichterstattung zu dem Thema wurde ja in beiden Zeitungen schon mehrfach thematisiert. Komisch ist nur das die Presse die gleichen Antworten erhalt wie wir „normalen“ Bürger. „Es ist eine Arbeitsgruppe eingerichtet.“

Man sollte doch meinen dass die Stadt darum bekümmert ist die Ausgaben so gering zu halten wie es geht. Was ist denn wenn die Bürger die zu Schaden gekommen sind oder noch kommen die Stadt verklagen? Was dann an Kosten auf die Stadt zukommt ist dann nicht gering.

In dem Artikel vom 02.08.2018 aus der KZW wird sogar ein Anwalt zitiert. Auch dieser verweist darauf dass die Stadt eine Verkehrssicherheitspflicht obliegt. Außerdem ist die Stadt für solche Unfälle versichert.

 

Uwe Dräger

 

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